Die Stutgardia hat zu Ehren von und zur Erinnerung an Joseph Viktor von Scheffel, unserem Ehrenschlaraffen Gaudeamus, eine Kette gestiftet, die in unregelmäßigen Abständen – zumeist in Verbindung mit runden Geburts- oder Todestagen – in einem Turney als Siegertrophäe ausgeschrieben ist. Dazu  können alle Schlaraffen (nicht nur die Sassen des eigenen Reyches), die sich dazu aufgerufen fühlen, teilnehmen und von der Rostra  oder aus der Musiknische Beiträge vortragen, die im Geiste des Ehrenschlaraffen gehalten sind. Diese Beiträge können sich mit seinem  Lebenswerk oder  dem Lebenslauf beschäftigen. Es kann auch sein, dass für das Turney ein Thema vorgegeben wird. Dieses wird dann in der Sippungsfolge veröffentlicht. Die Sassen des Reyches stimmen nach Beendigung der Beiträge ab und erküren den Sieger des Wettbewerbs.


Zur Schärfung ihres Profils und Nachweis der voranschreitenden schlaraffischen Reife findet in langer Tradition jährlich das Turney um die Junkerkette statt. Hier streiten Junker und Knappen des eigenen oder auch fremder Reyche um die Junkerkette nach einem (schlaraffischen) Thema, das vom Junkermeister des Reyches vorgegeben wird und – hoffentlich – in der Sippungsfolge bekanntgegeben wird (ansonsten beim Junkermeister oder Kantzler nachfragen). Der Sieger wird durch Wahl von den anwesenden Rittern bestimmt . Der Sieger hat die Pflicht, seinen Namen auf einer kleinen Metallplakette eingravieren zu lassen, weshalb die Kette im Lauf der Jahre immer schwerer wird.


Die Stutgardia hat zu Ehren von und zur Erinnerung an Eduard Mörike, unserem Ehrenschlaraffen Hutzelmann, eine Kette gestiftet, die in unregelmäßigen Abständen – zumeist in Verbindung mit runden Geburts- oder Todestagen – in einem Turney als Siegertrophäe ausgeschrieben ist. Dabei können alle Schlaraffen (nicht nur die Sassen des eigenen Reyches), die sich aufgerufen fühlen, teilnehmen und von der Rostra  oder aus der Musiknische Beiträge vortragen, die im Geiste des Ehrenschlaraffen gehalten sind. Diese Beiträge können sich mit seinem  Lebenswerk oder  dem Lebenslauf beschäftigen. Es kann auch sein, dass für das Turney ein Thema vorgegeben wird. Dieses wird dann in der Sippungsfolge veröffentlicht. Die Sassen des Reyches stimmen nach Beendigung der Beiträge ab und erküren den Sieger des Wettbewerbs.



Die Stutgardia hat zu Ehren von und zur Erinnerung an Friedrich von Schiller, unserem Ehrenschlaraffen Funke, eine Kette gestiftet, die in unregelmäßigen Abständen – zumeist in Verbindung mit runden Geburts- oder Todestagen – in einem Turney als Siegertrophäe ausgeschrieben ist. Dabei können alle Schlaraffen (nicht nur die Sassen des eigenen Reyches), die sich aufgerufen fühlen, teilnehmen und von der Rostra  oder aus der Musiknische Beiträge vortragen, die im Geiste des Ehrenschlaraffen gehalten sind. Diese Beiträge können sich mit seinem  Lebenswerk oder  dem Lebenslauf beschäftigen. Es kann auch sein, dass für das Turney ein Thema vorgegeben wird. Dieses wird dann in der Sippungsfolge veröffentlicht. Die Sassen des Reyches stimmen nach Beendigung der Beiträge ab und erküren den Sieger des Wettbewerbs.



Schlaraffen sind gern dem Wein (schlaraffisch: Lethe)  zugetan; deshalb sollte es nicht verwundert, dass diesem Getränk (schlaraffisch: Labung) auch in einem Turney gehuldigt wird. Und da man – ehe man an das köstliche Nass gelangt - den Korken (gemeinhin Proppen genannt) aus der Flasche ziehen muss, wurde aus einem Dutzend solcher Proppen eine Kette gewunden, die dem Sieger in diesem Turney auf die stolzgeschwellte Brust gehängt wird.
Die Idee zu dieser Kette konnte natürlich nur zu einer Zeit entstehen, als man noch keine Ahnung davon hatte, dass man Weinflaschen auch mit einem Schraubverschluss „verkorken“ kann. Sollte das der Grund sein, dass dieses Turney schon lange nicht mehr stattgefunden hat ?



In jeder Winterung nimmt Stutgardia einen Sippungsabend mit Burgfrauen in die Sippungsfolge auf. Bei dieser Gelegenheit wird in unregelmäßigen Abständen ein Turney um die Minnekette ausgelobt. Diese Kette, bestehend aus Halbedelsteinen, ist begehrt und hat die Verherrlichung der Liebreize der Burgfrauen und Burgwonnen zum Thema. Sie  ziert den Hals des im Turney siegreichen Ritters und nicht etwa den seiner Burgfrau. Der Sieger wird allein durch das Votum der anwesenden Burgfrauen ermittelt.



A.U. 93 wurde dieser edle Orden aus der Taufe gehoben von Rt Unser Florett, der auch der erste Ordensritter war und sich mit dem Titul Wirklicher geheimer General-Schwanz-Verweser (Anrede: Eure Haarigkeit) schmücken durfte. Ihm zur Seite steht der Ordentliche Gross-Ross-Apfel-Bewahrer (Anrede: Eure Anrüchigkeit).
Durch Beschluss des Ordenskapituls und dieser beiden Ordensoberen werden Ritter in den Orden aufgenommen, wobei die Aufnahme-Ceremonie durch die Ordensoberen zu erfolgen hat, denen für die Dauer dieser Ceremonie eine „beschränkte Unfehlbarkeit“ verliehen ist und sie dabei den „pluralis majestatis“ verwenden dürfen.
Die Ordensbrüder tragen zur Kennzeichnung am Helm einen Orden mit goldem 8-zackigen Stern mit schwarzer Stute und herabhängendem echten Stutenschwanzhaar. Für besondere Verdienste können noch goldene Rossäpfel verliehen werden.
Verdienste für die Aufnahme in den Orden werden dadurch erworben, dass sich Sassen ihrer unbestreitbar vorhandenen Fähigkeiten völlig falsch bedienen oder ihr Benehmen zum Zitieren Götz von Berlichingens Anlass gibt.
Zu den Pflichten der Ordenritter gehört die Übernahme eines Nichtambtlichen Protokolls einmal pro Winterung in einer besonders komischen Sippung, wobei sie das Recht haben, dieses Protokoll am Ende der Sippung für sich zu reklamieren, obwohl es vom Fungierenden am Sippungsanfang anderweitig vergeben wurde. Zudem sollen sie sich der Opposition und dem Hofnarren des Reyches solidarisch zeigen und in der Wahlsippung durch Neuvorschläge frischen Wind in die Wahlhandlung bringen.
Natürlich hat der neu gekürte Ordensritter seinen Orden in voller Höhe zu berappen nebst einer zusätzlichen Reychsmark für den Reychsschatz.